Steuertipps
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Wie Sie Ihr Geld zusammenhalten - Steuertipps für den NebenjobKann man zu viel Geld verdienen? Die Antwort lautet aus staatlicher Sicht definitiv: Ja! Es gibt jedoch einige Tipps und Kniffe, wie man zumindest einen Teil des hart verdientes Geldes vor der Versteuerung retten kann - alles ganz legal natürlich. |
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Wer wie viel Steuern zu bezahlen hat, hängt von zahlreichen Faktoren, wie der persönlichen Lebenssituation, dem monatlichen Einkommen, Familienangehörigen, dem Beschäftigungsverhältnis und vielem mehr ab.
Steuern und Studenten
Vorsicht! Wer als Student mehr als 7680,00 € pro Jahr verdient, der kann für seine Eltern richtig teuer werden. Dann fallen nämlich verschiedene Zahlungen des Staates weg wie zum Beispiel: Kindergeld, Kinderzulage, Entlastungsgeld für Alleinerziehende, etc. Ist der Student gesetzlich versichert und möchte weiter Kindergeld und oder Bafög erhalten, dann darf er pro Monat nicht mehr verdienen als 350 € oder, wenn er einem Minijob nachgeht, nicht mehr als 400 €. Studenten dürfen außerdem nicht mehr als 20 Stunden pro Woche arbeiten, da sie sonst ihren Studentenstatus verlieren.
Wer einem Ferienjob nachgeht, darf 50 Tage oder 2 Monate arbeiten, ohne dass Sozialversicherungsabgaben fällig werden. In diesem Falle spricht man von einer kurzfristigen Beschäftigung.
Steuern und der Minijob
Jeder deutsche Bürger besitzt das Recht neben seinem Hauptjob einer geringfügigen Beschäftigung nachzugehen. Wenn sein Einkommen regelmäßig die Summe von 400 € nicht übersteigt, dann braucht er keine zusätzlichen Abgaben zu befürchten. Befindet sich das monatliche Einkommen zwischen 401-800 € dann wird er nach der Gleitzone besteuert. In diesem Fall ist der Arbeitnehmer außerdem verpflichtet eine 2. Lohnsteuerkarte der Lohnsteuerklasse VI abzugeben. Dadurch fallen sehr hohe Abgaben an. Es ist angebracht vor Antritt einer zweiten Beschäftigung genau durchzurechnen, ob sich die Mehrarbeit lohnt oder ob der Mehrverdienst durch die Abgaben entfällt. Hier gilt: Auch bei sehr hohen steuerlichen Abgaben kann sich ein Zweitjob für Eheleute durchaus lohnen.
Was kann ich legal von der Steuer absetzen?
Es gibt einige Dinge, die man von der Steuer absetzen kann. Warum sollte man mehr bezahlen als notwendig?
- Wenn Sie Ihren Computer und andere Bürogeräte in einem erheblichen Umfang auch für die Arbeit nutzen, dann können Sie die Kosten für diese Geräte über drei Jahre von der Steuer absetzen. Dazu kommen noch weitere 410 €, die Sie für Papier oder Kopierpapier absetzen können. Als Beweis für die berufliche Nutzung Ihres Computers reicht meist eine schriftliche Bestätigung Ihres Arbeitgebers.
- Weiterbildungskurse und Seminare können Sie mitsamt den Kosten für Unterkunft und Verpflegung als Werbungskosten absetzen, wenn es sich um eine Weiterbildung handelt, die mit Ihrem Beruf zusammenhängt.
- Wenn Sie einen Handwerker bei sich zu Hause mit Renovierungs- oder Modernisierungsmaßnahmen beschäftigt haben, dann können Sie bis zu 20 % seines Arbeitslohns von der Steuer absetzen.
- Einzahlungen in die gesetzliche Rentenversicherung können Sie zu 66 % als Sonderausgaben von Ihrer Steuer abziehen.
- Jedem Arbeitnehmer steht jährlich ein Freibetrag über 920 € für Werbungskosten zur Verfügung. Wenn Sie mehr 920 € absetzen möchten, dann müssen Sie Quittungen sammeln: Reinigungskosten, Zahlungen für Arbeitskleidung, Fachliteratur, Büromaterialien, etc.
- Alleinerziehende haben einen Anspruch auf einen Entlastungsbetrag von 1308 €. Pro Kind können Sie außerdem Betreuungskosten von 4000 € geltend machen. Das gilt jedoch nicht für Nachhilfeunterricht oder die Mitgliedschaft in Sportvereinen.
- Wenn Sie täglich mit dem Auto zur Arbeit fahren, dann können Sie auch Ihre Fahrtkosten pauschal absetzen. Sie müssen natürlich Belege sammeln, damit das Finanzamt Ihre Aufwendungen auch nachvollziehen kann.
Es gibt viele Möglichkeiten wie man die Steuerlast weniger drückend gestalten kann. Häufig lohnt es sich einen Steuerberater hinzu zu ziehen, wenn es komplizierter wird. Der kostet zwar Geld, aber meist kann er Ihnen so viele Steuern ersparen, dass es sich durchaus lohnt.





