Zwei Kategorien von Studentenjobs

Babysitting
Gaertnerhilfe
Erntehelferin
Bügelhilfe

Putzen oder programmieren - für jeden Studenten gibt es den richtigen Nebenjob

Egal ob man mit seinem Nebenjob einfach nur ein bisschen was dazuverdienen will und dabei die grauen Zellen lieber ausgeschaltet lässt oder ob man die theoretischen Inhalte des Studiums mal praktisch anwenden will - für jeden ist was dabei.

Eine Möglichkeit besteht in den klassischen Varianten: Kellner, Umzugshelfer, Nachhilfelehrer. Mit diesen Nebenjobs lässt sich Ihr karges Einkommen aufbessern. Es gibt aber auch die Möglichkeit schon während des Studiums Erfahrung in den Bereichen zu sammeln, in denen Sie später einmal arbeiten möchten. Das bietet gleich mehrere Vorteile:

  • Vertiefung und Anwendung Ihres theoretischen Wissens
  • Überprüfung, ob der Wunschberuf wirklich das Richtige ist
  • Deutlich bessere Bezahlung als für einfache Hilfsarbeiten

Möglicherweise lernen Sie während eines Nebenjobs sogar einen späteren Arbeitgeber kennen. Auf jeden Fall werden Sie für potentielle Arbeitgeber interessanter, wenn Sie bereits mit praktischen Erfahrungen aufwarten können.

Studentenjobs und Steuern

Sie sollten sich immer vor Augen halten, dass das Studium das Wichtigste ist. Sie müssen sich zunächst entscheiden, ob Sie nur in den Semesterferien arbeiten möchten oder ob Sie permanent einem Studentenjob nachgehen wollen. Grundsätzlich gilt, dass Sie nicht mehr als 19 Stunden wöchentlich neben Ihrem Studium arbeiten dürfen.

Auch für Studentenjobs gilt, dass sie lohn- und einkommensteuerpflichtig sind. Wenn Sie den Steuerfreibetrag von 8004 € (seit 2010) im Jahr jedoch nicht übersteigen, bekommen Sie die geleisteten Abgaben mit Ihrer Lohnsteuererklärung wieder zurück. Sie sollten auch bedenken, dass Sie bei einem monatlichen Gehalt, das 400 € übersteigt, Ihren Anspruch auf Bafög-Zahlungen verlieren können. Auch Ihr Kindergeld wird nur weiter gezahlt, wenn Sie nicht zu viel mit Ihrem Studentenjob verdienen.
Bevor Sie sich also in die Arbeitswelt begeben informieren Sie sich lieber ganz genau wie viel Sie arbeiten bzw. verdienen dürfen. Im Internet finden Sie verschiedene Seiten, die sich mit dem Thema Studentenjobs und Steuern beschäftigen.

Klassische Studentenjobs

Diese Art von Studentenjobs finden Sie über Stellenbörsen im Internet, aber auch in der Zeitung oder als Aushänge an Ihrer Uni oder Geschäften. Der Vorteil dieser Studentenjobs besteht darin, dass man sie in der Regel gut neben dem Studium bewältigen kann. Man muss meist nur einige Stunden pro Woche investieren und braucht keine Zeit für die Vor- oder Nachbereitung einzuplanen. Der Nachteil besteht darin, dass diese Studentenjobs (mit Ausnahme der Messe- oder Modeljobs) relativ schlecht bezahlt werden, da sie von jedem ungelernten Arbeiter erledigt werden können. Außerdem bringen sie zwar Geld in die Kasse, aber sie bringen Sie persönlich nicht weiter. Klassische Studentenjobs sind zum Beispiel:

Studentenjobs als Einstieg in den späteren Job

Wenn Sie in Ihrem Studium bereits einige Kenntnisse erworben haben oder einfach privat über besondere Fähigkeiten verfügen, haben Sie die Möglichkeit an deutlich besser bezahlte Studentenjobs heranzukommen. Am gefragtesten sind IT- oder Fremdsprachenkenntnisse. Für diese Jobs müssen Sie eventuell etwas mehr Zeit einplanen. Vielleicht müssen Sie noch einige Zusatzqualifikationen erwerben, aber das kann ja nicht schaden und kommt Ihnen später zugute.

 

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